Prozess Identitäts- und Berechtigungsmanagement
BSI-Kategorie: Betrieb & Prozesse · Zielgruppe: Prozessverantwortliche
Beschreibung des BSI
Dieser Prozess regelt den gesamten Lebenszyklus digitaler Identitäten und deren Zugriffsrechte auf IT-Systeme, Anwendungen und Daten. Er stellt sicher, dass jeder Benutzer und jedes technische Konto eindeutig identifizierbar ist und nur die Berechtigungen erhält, die zur Erfüllung der jeweiligen Aufgaben zwingend erforderlich sind (Prinzip der geringsten Rechte). Die Abläufe umfassen die kontrollierte Einrichtung, Änderung und Deaktivierung von Identitäten sowie die regelmäßige Überprüfung der zugewiesenen Rechte.
Quelle: BSI, documentation_guidelines.csv, CC BY-SA 4.0.
4 Anforderungen, davon 2 MUSS, nennen Prozess Identitäts- und Berechtigungsmanagement als Ort, an dem das Ergebnis festzuhalten ist. Praktiken: GEB, BER. Das ist kein Nachweis und keine Prüfvorgabe. Aus dem Katalog allein geht nicht hervor, ob daraus ein eigenes Dokument oder ein Abschnitt in einem anderen wird.
Nach Zielobjekt: Standorte (1), ohne Zielobjektkategorie (3).
Anforderungen (4)
Abschnitt betitelt „Anforderungen (4)“| Anforderung | Pflicht | Stufe |
|---|---|---|
| BER.1.1.1 Dokumentation ohne Zielobjektkategorie | MUSS | Standard-SicherheitsstufeStandard |
| BER.1.1.3 Bekanntgabe ohne Zielobjektkategorie | MUSS | Standard-SicherheitsstufeStandard |
| BER.2.2 Einschränkung ohne Zielobjektkategorie | SOLLTE | Standard-SicherheitsstufeStandard |
| GEB.4.2 Gesonderte Autorisierung Zielobjekt: Standorte | KANN | Erhöhte SicherheitsstufeErhöht |
Alle Dokumenttypen: Dokumente im Katalog.